Badezimmer richtig planen

Das Badezimmer planen am besten zunächst am Computer und

auf dem guten alten Zeichenblock durch.

So vermeiden Sie Fehler und haben die volle Übersicht über Ihr Projekt.

 

Den Badezimmer-Grundriss zeichnen

Zeichnen Sie den Plan Ihres Badezimmers – messen Sie Wandhöhen und -breiten, Tür- und Fenstergrößen, Ecken und Mauervorsprünge. Markieren Sie im Plan Steckdosen und Lichtschalter,  sowie die Position von Lüftungskanälen ( wenn schon bekannt ) und auch Schrägen. Fragen Sie, was wir am Grundriss des Bades noch anpassen können, es ist ja noch nicht gebaut.

Übertragen Sie auf Karo- oder Millimeterpapier alle Daten im Maßstab 1:20 – ein Meter in Ihrem Bad sind fünf Zentimeter auf dem Papier. Für Wanne, Dusche, Becken und WC können Sie Schablonen kaufen (im Sanitär-Fachhandel) oder aus Pappe ausschneiden: Grundriss und Schablonen kopieren, Gestaltungs-Möglichkeiten ausprobieren, günstigste Anordnung fixieren.

Objekte im Badezimmer einpassen

Eine herkömmliche Badewanne braucht 170 x 75 Zentimeter Stellfläche, eine Standard-Dusche 70 x 70 Zentimeter, ein Waschtisch 60 x 50 Zentimeter, ein Bidet 40 x 65 Zentimeter und eine Toilette 40 x 50 Zentimeter. Außer Objekten in üblicher Größe gibt es für Mini-Bäder kurze Badewannen mit einer Duschzone, schmale Waschbecken und Toiletten, die weniger weit in den Raum ragen. Bevor die Objekte zu dicht beieinander sitzen: Verzichten Sie! Statt Wanne und separater Dusche reicht vielleicht auch eine Kombiwanne mit Duschabtrennung.

Üblicherweise werden Waschbecken in 85 Zentimeter Höhe montiert, gemessen zwischen Fußbodenbelag und Becken-Oberkante. Die Unterkante des Spiegels sollte 135 Zentimeter über dem Fußboden liegen, die Ablage für den Zahnputzbecher 115 Zentimeter.

Spielraum im Badezimmer für Ellbogen und Knie

Schieben Sie die Schablonen auf dem Grundriss hin und her, bis Sie die günstigste Anordnung gefunden haben. Planen Sie Ellbogenfreiheit ein vor den Objekten – lassen Sie wenigstens 75 Zentimeter Bewegungsraum, besser 90 Zentimeter. Von einer Seitenwand sollten Wasch- oder Toilettenbecken 20 Zentimeter abrücken, das Bidet 25 Zentimeter. Lassen Sie zwischen beiden Becken etwa 20 Zentimeter Platz. Waschbecken und Badewanne können eng nebeneinander stehen, der Höhenunterschied gewährt genügend Spielraum. Halten Sie vor Möbeln und Dusche stets so viel Fläche frei, dass Schubladen und Türen gut zu öffnen sind und Sie sich davor bücken können.

Offene Regale und Schiebetüren lassen mehr Einrichtungs-Spielraum. Planen Sie neben und hinter Regalen und Spiegeln, hinter Waschmaschine und Trockner etwa drei Zentimeter Luft ein – sie transportiert Feuchtigkeit fort, Schimmelpilz hat dann weniger Chancen. In eine Kopie des Grundrisses können Sie Ihre Wunsch-Möblierung zeichnen. Viel Spaß beim planen!

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